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Unser Verteilerkasten wird installiert!

Nach unserem Osterurlaub haben heute morgen die Schweißer zwei akurate Anschlussrohre an unsere Nahwärmeleitung geschweißt.

Hausanschluss 16.04.10

Und noch am gleichen Tag rückten die Installateure mit dem Verteilerkasten in unsere Waschlüche ein und haben einige Stunden fleißig gewerkelt, Löcher in die Wand gebohrt,

Hausanschluss 16.04.10

den Verteilerkasten aufgehängt, Gewinde abgedichtet, verschraubt und so die Nahwärmeleitung an den Verteiler angeschlossen.

Hausanschluss 16.04.10

 

Hausanschluss 16.04.10

So sieht der Verteiler innen aus. Anschließend wurde alles isoliert

 

Hausanschluss 16.04.10

und zum Schluss die Spuren der Arbeit ausgefegt.

 

Hausanschluss 16.04.10

Deckel d`rauf und fertig!

Im Anschluss an das Wochenende wurde dann noch der Stromanschluss neben den Verteilerkasten gesetzt.

 

 

 

In den frühen Morgenstunden des folgenden Samstags drangen hämmernde Geräusche aus dem Keller an mein Ohr. Ein Blick zur Seite informierte mich, dass mein Mann schon aufgestanden war. Also tat ich es ihm nach und folgte dem Rumoren bis in unser Öllager. Dort konnte ich dann meinen starken Mann bewundern, der schon mal die Wand zu den Ölkesseln  niedergerissen hatte.

 

 

Nun geht es bald in die letzte Runde - den Anschluss an unsere hauseigenen Warmwasserleitungen. Und das heißt:

Fortsetzung folgt!

awiso

Es ist geschafft!

Die erste von zwei Heizzentralen ist fertig gestellt. Die Umstellungsphase kann beginnen. Ab Ostern können die ersten 90 Häuser in Krebeck BioWärme beziehen. Die Blockheizkraftwerke sind betriebsbereit. Die Haupttrasse ist fertiggestellt und verbindet die Heizzentrale mit den angeschlossenen Objekten.

Am Samstag, den 27. März 2010, ist ein Tag der offenen Tür. Ab 10:00 Uhr kann die gesamte Technik in Augenschein genommen werden. Kompetente Mitarbeiter werden die technischen Komponenten erklären und stehen Rede und Antwort.

Sie sind herzlich eingeladen! Wir freuen uns über Ihr Interesse und den damit verbundenen Besuch.

Juhu! Endlich ist es nun soweit: Wir bekommen unseren Hausanschluss!

Nach einem langen, knackigen und für Bauarbeiten gänzlich untauglichen Winter ist es nun endlich wärmer geworden. Die Schneeglöckchen, Winterlinge und Krokusse trauen sich aus der Erde - und am Montag, den 15. März 2010 versammelten sich die Bauarbeiter und Handwerker mit ihrem Bagger vor unserem Grundstück und legten auch gleich los. Binnen eines Tages hoben sie den Graben für die Heißwasserleitung von unserem Haus bis zur Straße aus. Natürlich sind wir alle immer wieder mal nach draußen gelaufen und haben geguckt.

Am Dienstag, Mittwoch und Donnerstag waren die Rohrverleger und Schweißer fleißig am Werke und die Heißwasserleitung wurde rasch  länger und länger. Die Bauleute draußen wie wir drinnen waren alle heiter, denn nun ging es endlich aufs Finale zu und bald würde es bei uns "biogaswarm" werden.

Heute, am Freitag, den 19. März wurden wir sanft von der Kernbohrung durch unsere Waschküchenwand geweckt (mein Mann war natürlich bereits früh unten und hat geholfen). Wie der Blitz war unser Jüngster aus dem Bett und hat gleich von seinem Vater die "Bauaufsicht" übernommen. Wir alle haben gestaunt, wie schnell es voran ging und ich habe das viel versprechende, schöne, runde Loch in meiner Waschküche mit Ausblick auf Heißwasserleitung und Handwerkerbeine gebührend bewundert.

 

Und kurze Zeit später war die Heißwasserleitung auch schon hindurch in meine Waschküche geschoben.

Nun werden noch die Isolierfachleute kommen, die dafür sorgen, dass kein Quäntchen Wärme verloren gehen wird. Schließlich wird der Baggerfahrer wieder Erde in den Graben schütten und alles schön gerade ziehen - fast so, als wäre alles so wie früher (aber das ist es Gott sei Dank nicht!).

Da unsere Hauswand inzwischen wieder geschlossen ist, können wir am Sonntag getrost in Osterferien zum Opa in den Schwarzwald fahren und ihm berichten, wie das war, als wir unseren Hausanschluss bekommen haben und dass wir uns schon ganz doll freuen, dass unsere Biogasanlage bald fertig ist.

Eine überzeugte Biogasanhängering

awiso 19.03.2010

Wie gehts weiter auf den Dörfern im Eichsfeld, Solling, Harz, Leinetal? Im Adolf-L.-Heine Bürgerhaus in Krebeck kamen 120 engagierte und interessierte Mitbürger der Einladung des Regionalverbandes Südniedersachsen nach. Thema war die Gestaltung der Zukunft auf den Dörfern in den Landkreisen Northeim, Osterode am Harz und Göttingen.

Überall im Land sterben die altbekannten Tante-Emma-Läden aus ebenso wie Gaststätten, Metzgereien, Bäckereien oder andere Geschäfte des täglichen Bedarfs. Damit geht immer ein Stück Dorfleben verloren aber auch Arbeitsplätze und Einnahmen für die Gemeinden. Immer wieder fragen sich Kommunalpolitiker, was sie tun können, um dieser Entwicklung entgegenzuwirken. Und immer wieder entstehen Initiativen von Dorfbewohnern, um ein Geschäft oder eine Einrichtung zu erhalten oder ins Leben zu rufen.

In Krebeck kamen Menschen zusammen aus allen möglichen Bereichen der Gestaltung des Dorflebens: Bio-Ladner, Kommunalpolitiker, Vertreter von Landwirtschaftskammer, Industrie- & Handelskammer sowie verschiedener Vereine. Mit dabei war auch ein Vertreter der Bioenergie Wollbrandshausen-Krebeck eG.

In der gemeinsam erarbeiteten und von den Teilnehmern verabschiedeten "Krebecker Erklärung" wird zum Ausdruck gebracht, was ein Dorf braucht, um erfolgreich gegen den Trend sein zu können:

Den Anfang macht der Leidensdruck der entsteht, wenn z.B. ein Dorf-Café vermisst wird oder ein Laden zu verschwinden droht. Ein Gruppe von engagierten Dorfbewohnern muss dann - unterstützt von Verwaltung und Verbänden - die Initiative ergreifen und all die Dinge erarbeiten die notwendig sind, um eine Idee zu verwirklichen. Dann ist die Reihe an der Dorfgemeinschaft. Es muss klar sein, dass ein ausreichender Teil der Bewohner dieses Angebot (Laden, Café o.ä.) annehmen wird.

Dann kann es gelingen und es gibt viele erfolgreiche Beispiele die aber auch allesamt eines gemeinsam haben: Es sind ganz spezielle Projekte die sich nicht eins zu eins auf ein anderes Dorf übertragen lassen. Darum sind die Erfahrungen aus anderen Ortschaften sehr wichtig, aber entscheidend ist die Kreativität, genau für dieses Dorf und dieses Projekt das Richtige zu finden.

Ein Beispiel für ein erfolgreiches Projekt ist die Bioenergie Wollbrandhausen-Krebeck eG: Hier wurden in langjähriger engagierter Vorarbeit die Voraussetzungen geschaffen für das Angebot an Nahwärme, das dann von beeindruckenden 260 Haushalten angenommen wurde. Und nun steht der Start unmittelbar bevor!

So erhalten wir uns ein attraktives Dorfleben!