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Ernte-Nachlese 2011 (Anfang der 2. Erntewoche bis Ernteabschluss)

Am Montag, den 26.09.2011 war die Ernte immer noch in vollem Gange – und das Wetter war immer noch wunderschön! Richtiges Erntewetter!!


Noch steht er, der Mais bei der Krebecker Heizzentrale - aber seine Tage sind gezählt, 
denn die Stoppelfelder im Umfeld nehmen stetig zu.

Und der Fotograf war da. Tom Bärwald, der bereits 2010 so schöne Aufnahmen von unserer Biogasanlage gemacht hatte (die wir für unsere homepage verwenden dürfen – danke!), war wieder auf der Anlage in Aktion und wuselte zwischen Fermentern und Silos umher. Georg Freiberg, stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender und Bürgermeister von Wollbrandshausen, bewies beim Fototermin wichtige Charakterqualitäten als langjähriger Ortsvorsteher: Stehvermögen, Ausdauer und Geduld.

  
Professioneller Fototermin mit Tom Bärwald

Zeitgleich fand ein Interview des Redakteurs mit den Vorsitzenden des Aufsichtsrats und den Vorständen der BiWoK e.G. statt. Fotos und Interview sollen sich in einer Broschüre wiederfinden.


Aufsichtsrat und Vorstand stehen Rede und Antwort für eine Broschüre ??

Übrigens: Seine Mittagspause verbrachte Fotograf Bärwald womit? Mit seinem Fotoapparat. Im Vorbeifahren entdeckte ich ihn mit der Kamera mitten im jungen Rübenfeld neben der Biogasanlage sitzend, wo er einer hingebungsvoll die schönsten Seiten einer zarten Rübenpflanze ablichtete. Wahrlich, ein Fotograf mit Leib und Seele. Sehr, sehr schade, dass ich nicht anhalten konnte.

Am Dienstag, den 27.09.2011 wurde das Maisfeld neben unserer Biogasanlage abgeerntet.


Maisernte unmittelbar neben der Biogasanlage.


Teamwork mit perfekter Abstimmung zwischen Erntegespannen und Maishäcksler

Der Berg aus Häckselmais im großen Silo wächst nun deutlich! Alles, was die Anlage an Maschinen hergibt, verteilt und verdichtet Silage in Silo 4.

 
Schwere Maschinen verdichten der Maissilage im großen Silo 4

Erntegespanne kommen und gehen und liefern frisch zerkleinerten Mais mit jeder Fuhre. Manchmal stehen sie Schlange, bis sie genug Platz zum Entladen haben.


Maisanlieferung


Schlange stehen bei Silo 4

Mitte der 2. Erntewoche war der Berg im großen Silo 4 im hinteren Bereich auf dem Niveau des bereits abgeplanten Maisberges in Silo 1. Es schien, als wollten die Bulldozer direkt in den Himmel fahren.


Kaiserwetter bei der Maisernte: strahlend blauer Himmel, 
in den die Maschinen scheinbar direkt hineinfahren.

Donnerstag 29.09.und Freitag 30.09.2011: Zum Ende der Woche füllte sich Silo 4 auch in den vorderen Bereichen.

 
Der Bewegungsradius der Erntegespanne zwischen Silo 4 und dem Gärrestelager wird enger


Vom „Rübenschnellweg“ zwischen Wollbrandshausen und Krebeck sah das so aus.

Am Freitag, durften mein Jüngster mit seinem Freund aus Bodensee mit mir mitgehen. So genossen sie eine exklusive Führung über die Anlage. Bei den BHKW waren sie natürlich vorschriftsmäßig mit Ohrstöpseln ausgerüstet und auch sonst ganz vernünftig und interessiert. Unser Sohn hat auch eine Menge erklärt. Ich wusste zwar, dass er einiges über die Bioenergieanlage mitbekommt (bei den Eltern!) – aber wie viel er schon weiß – alle Achtung!


Der eine begeistert sich für Technik und der andere für Pflanzen und Natur. Biogasanlagen-Besichtigung ist da immer angesagt.

Der Maisberg in Silo 4 nimmt übers Wochenende (Samstag, den 1. und Sonntag, den 2.10.2011) respektable Höhen und Dimensionen an. Die nächsten 12 Monate Bioenergie sind wieder gesichert.


Aus Richtung des „Zubringer“ zur B27 aus gesehen sah das so aus.

Und dann ist es endlich soweit:
Irgendwann am Montag, den 3.10.11 faltet der Maishäcksler seine Häckselarme endgültig zusammen, die letzten Erntegespanne laden ihre Fracht in Silo 4 ab und nur noch die schweren Maschinen tuckern den Berg hoch und wieder runter, bis die Silage gut verdichtet ist.


Maishäcksler nach getaner Arbeit über mehr als 2 Wochen

Am Montag Abend klingt dann auf der Biogasanlage fröhliches Gelächter aus dem Dunkel der Nacht. Die Mitarbeiter der BiWoK e.G. und die Erntehelfer tun das, was sie nach den Erntewochen am allerliebsten tun – sie feiern! Auch ihr Chef ist nun ganz entspannt.


Daumen hoch, denn die Ernte war erfolgreich!

Mehr als 2 Wochen lang haben alle im Schichtdienst bis spät in der Nacht und manchmal sogar bis zum frühen Morgen gut Hand in Hand gearbeitet. Jetzt wird entspannt.


Nicht nur beim Feiern des Ernteabschlusses, sondern auch während der Erntearbeiten herrschte bei allen stets gute Laune. Eine tolle Truppe!

So, die Ernte ist nun aus und alle gehen erst mal nach Haus, ich auch! Es grüßt und winkt Euch


Eure rasende Reporterin

awiso

2.11.2011