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Erfolgreiche Inbetriebnahme der Gärresttrocknung nach nur zwei Wochen Bauzeit

Biogasanlage "Krebecker Kreuzung" am 15. August 2013

Bei der Stromproduktion mit Blockheizkraftwerken (BHKW) entsteht Wärme in nahezu gleicher Menge wie Strom. Deshalb ist eine sinnvolle Nutzung dieser Energie dann gegeben, wenn die anfallenden Strom- und Wärmemengen gleichzeitig Verwendung finden.

Die Bioenergiedörfer Wollbrandshausen und Krebeck nutzen seit vier Jahren diese sogenannte Abwärme zur Beheizung ihrer Häuser und zur Herstellung warmen Wassers.

Am Standort der Biogasanlage (Krebecker Kreuzung) war nach Inbetriebnahme eines weiteren BHKW zwar eine höhere Betriebssicherheit gegeben. Die anfallende Wärme konnte allerdings bisher nur im Winter und bei Ausfall eines der beiden BHKW ausreichend genutzt werden.

Damit ist jetzt Schluss!

Mit der neuen Gärresttrocknung findet nun auch die bisher nicht vollständig genutzte Wärme ihre Verwendung. Der durch Wärmezufuhr getrocknete Gärrest erhält eine höhere Konzentration wertvoller Inhaltsstoffe. Damit ist die Ausbringwürdigkeit dieses neuen Düngeprokukts wesentlich attraktiver, weil letztlich nicht nur Ausbringkosten gespart werden sondern auch die Umwelt durch weniger Abgasemissionen geschont wird.

Karl Heine, 21.08.2013